Hochalpine Allgäuer Alpwirtschaftskultur in Bad Hindelang
Immaterielles Kulturerbe in Deutschland
Bergbauern, Braunvieh, Berghänge, Blumenwiesen – was idyllisch aussieht, bedeutet für die Älpler und Älplerinnen harte Arbeit bei Wind und Wetter. Alpen nennt man im Allgäu jene Sommerweideflächen im Gebirge, welche die Berglandwirtschaft vom Auftrieb des Viehs im Juni bis zum Abtrieb im September nutzt. In Bad Hindelang, einer der alpflächenreichsten Kommunen Deutschlands, liegen die Weiden zwischen 850 und 2150 Meter hoch. Für die Tiere ist die Alpe ein „Gesundbrunnen“. Für die Erhaltung der für das Allgäu typischen Landschaft sowie für die Artenvielfalt auf den Bergweiden ist Alpwirtschaft unverzichtbar.
22 Autorinnen und Autoren befassen sich mit den verschiedensten Aspekten der Alpwirtschaft in Bad Hindelang, im Allgäu, aber auch anderswo – von ihrer Geschichte über das Bauen am Berg bis hin zum Käse, zum Rechtswesen und zum Brauchtum, zu den Gefahren des Klimawandels sowie zur Digitalisierung in der Berglandwirtschaft.
Der Fotograf Wolfgang B. Kleiner hat die Arbeit der Älpler und Älplerinnen begleitet und ihren Alltag auf der Alpe – vom Auftrieb bis zum Viehscheid – dokumentiert. „Damit liegt ein Werk vor, für das es im bayerischen Alpenraum derzeit gar nichts Vergleichbares gibt, und in alpenweiter Perspektive nur äußerst wenige vergleichbare Publikationen.“ So urteilt der renommierte Kulturgeograph Prof. Werner Bätzing.
- Autor/-in: Werner Bätzing, Joachim-Felix Leonhard, Michaela Kaniber, Sabine Rödel, Ernst Wirthensohn u.a.
- Herausgeber: Marktgemeinde Bad Hindelang
- Format: 23,6 x 23,7 cm, 256 Seiten,
- ISBN: 978-3-946917-47-2
- Preis: 29,90 Euro
- Erscheinungsjahr: 2026
| Artikelnummer | 8100 |
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| Verlag | Context Verlag |





